Seelsorge und Beratung

Nicht die Tatsachen bestimmen unser Leben, sondern wie wir sie deuten. (Alfred Adler)

Das Leben stellt uns vielen Herausforderungen. Viele Lebensbereiche sind komplex und anspruchsvoll. „DIE LÖSUNG“ gibt es nicht. Sondern „IHRE LÖSUNG“. Ich helfe sie zu finden! Als Beraterin mache ich immer wieder die Erfahrung, dass die Lösung in jedem angelegt ist. Jeder Mensch ist ein Individuum. Jeder hat Ressourcen, Veranlagungen, Begabungen und Fähigkeiten. Bewusste/unbewusste Ziele bestimmen unser Tun.

Hier setzt das persönliche Gespräch an. Wir sehen an was uns geprägt hat und erkennen daraus wozu wir etwas tun. So können wir unser Handeln positiv beeinflussen. Und neue Spuren hinterlassen.

Ich unterstütze Sie bei...

  • Entscheidungs- und Veränderungsprozessen
  • der Persönlichkeitsentwicklung
  • Fragen zur Sinnfindung
  • Krisenverarbeitung
  • der Konfliktklärung
  • der Entwicklung der Sozialkompetenz

Tiefenpsychologie, Individualpsychologie

Unter dem Begriff „Tiefenpsychologie“ werden alle psychologischen und psychotherapeutischen Ansätze zusammengefasst, die den unbewussten seelischen Vorgängen einen hohen Stellenwert für die Erklärung menschlichen Verhaltens und Erlebens beimessen. Sigmund Freud gilt als dessen Begründer. Die bekanntesten tiefenpsychologischen Schulen sind neben der Psychoanalyse die von Carl Gustav Jung, einem Schüler von Freud, geprägte Analytische Psychologie und die von Alfred Adler entwickelte Individualpsychologie.

Meiner Arbeit steht die Individualpsychologie von Alfred Adler zugrunde. Alfred Adler 1870 – 1937, jüdischer Abstammung, war ein österreichischer Arzt und Psychotherapeut. Adler nahm an Diskussionsrunden von Sigmund Freud teil, entwickelte jedoch schon bald eine von der Psychoanalyse abweichende, eigenständige Lehre. Er sah den Menschen nicht von Trieben bestimmt, sondern als freies Wesen, das die kulturellen Aufgaben lösen muss, die ihm das Leben stellt.

Gemeinschaftsgefühl ist ein seelisches Empfinden der inneren Verbundenheit zu den Mitmenschen. Durch die Geburt hat der Mensch einen Platz im Leben. Alle sind gleichwertig und wertvoll. Jeder will dazugehören. Das Gemeinschaftsgefühl gilt es ab Geburt zu entfalten. Ist der Mensch nicht damit beschäftigt seinen Wert sichern zu müssen/sich unter Beweis zu stellen, kann er sich zum Wohle der Gemeinschaft einbringen. Zweifelt er aber an seinem Platz, sieht er sich weniger wertvoll als seine Mitmenschen. Er wird sich minderwertig fühlen und diesen Minderwert „über“-ausgleichen wollen. Er kompensiert und versucht besser zu sein als andere. Daraus entstehen (Fehl-) Ziele.